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Mamma Mia - Spektakuläre ABBA-Show in Bad Iburg
Osnabrücker Zeitung vom 29.05.2016 - Rolf Habben
 
Spektakuläre Eröffnung des Schwedisch-Finnischen Wochenendes, die Coverband Agnetha´s Affair begeisterte mit den unsterblichen Hits ihrer schwedischen Vorbilder Abba über zweieinhalb Stunden die Besucher im Erlebnispark Bad Iburgs.

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Foto: Rolf Habben

Abba lebt: In Bad Iburg begeisterte die Band Agnetha´s Affair mit einer perfekten und professionellen Kopie der schwedischen Weltstars.

Spätestens mit der Wiederholung des Hits „Mamma Mia“ war das Eis im Auditorium gebrochen und viele Besucher hielt es nicht mehr auf ihren Plätzen: Der Mythos Abba wird, so scheint es, von jeder Generation neu entdeckt. Mit Agnetha´s Affair lebte dieses Phänomen am Samstagabend zur Eröffnung des Schwedisch-Finnischen Wochenendes auch auf der Bühne im Erlebnispark von Bad Iburg wieder auf. Für alle Fans war es die Gelegenheit, die größten Hits von Abba noch einmal zu erleben – ganz so, als stünde das schwedische Quartett selbst auf der Bühne.

Vier Buchstaben für die Geschichte

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Vier Buchstaben, die Geschichte schrieben. Die Faszination um die schwedische Kultband ist nach wie vor ungebrochen. Auch Jahrzehnte nach ihrer Auflösung ist die erfolgreiche Pop-Gruppe allgegenwärtig, ob als Film oder als Musical.

Weiß und Gold

Mit Liebe zum Detail vereinte Agnetha´s Affair in ihrer Show alles, was die vier schwedischen Originale zu einer der größten internationalen Popstars des vergangenen Jahrhunderts gemacht hat – die Melodien, den Sound, den Look, die ganze Atmosphäre. Mit Agnetha´s Affair lebte dieses ganz besondere Feeling auf der Bühne im Erlebnispark weiter. Es war unschwer zu erkennen, dass hier über zwei Jahrzehnte an Erfahrung in Sachen Abba zusammenkamen. Durch authentische Arrangements sowie einer ausgefeilten und über die Jahre ausgereiften Präsenz gelang der Coverband die absolute Nähe zum Original. In Anlehnung an die damaligen Kostüme ihrer Vorbilder waren zudem alle Musiker ebenso in Weiß und Gold gekleidet.

Imposante Bühnenshow

Durch Interaktionen mit dem Publikum, kleinen Geschichten rund um die Band und die Hintergründe einzelner Songs verstand es die Band jederzeit, die Top-Hits der schwedischen Kultband optimal in Szene zu setzen. Das Publikum wurde mit einer imposanten Bühnenshow über zweieinhalb Stunden in die glitzernde Welt der schwedischen Stars und ihrer legendären Pop-Ära entführt.

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Foto: Rolf Habben

Die Sängerinnen Miriam Maladie und Lissy Freund leisteten dabei den eindrucksvollsten Part, sie sangen die Ohrwürmer ihrer Vorbilder ausdruckstark mit seltenem Stimmvolumen.

Chris Müller übernahm die eher rockigen Passagen der Arrangements, und das sehr gekonnt. Sein Nebenmann Bodo Döll war für das komplette Keyboard-Arrangement zuständig, Wolfgang Bommer an den Schlagstöcken ließ den Boden der schmalen Bühne mit seinem Drum-Solo in „Summer Night City“ bedenklich vibrieren, während der eher unauffällige Oliver Kramer am Bass die Frauen nach Kräften unterstützte. Beim Song „Chiquitita“ durften sogar die Kleinsten mit auf die Bühne. Als die Frontfrauen Lissy und Miriam die Besucher aufforderten, nach vorne, direkt an die Bühnenrampe zu kommen und zu tanzen, war Disco angesagt, vor allem mit dem rockigen „Voulez vous“. 

Stimmungsvolle Nostalgie-Party

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Foto: Rolf Haben

Mit den unvergänglichen Hits konnten die begeistert mitgehenden und mitsingenden Besucher eine stimmungsvolle Nostalgie-Party auf einer Zeitreise in die 70er und 80er Jahre abfeiern. Ohne Zugaben kamen die sechs Musiker natürlich nicht davon: Der Hit „Waterloo“ war dann das Sahnehäuptchen des Abends, wie der nicht enden wollende Beifall bewies.